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“Nothing is impossible”
Das Unternehmen Fendi wurde im Jahr 1918 von Adele Casagrande exklusive Anlaufstelle für exklusive Pelz- und Lederwaren in Rom gegründet. Nach deren Hochzeit mit Edoardo Fendi entschied sich das Paar, das Unternemen umzubenennen. Das Unternehmen blieb auch nach dem Ableben des Gründerpaares in Familienhand. Die fünf Töchter erhielten je den gleichen Anteil von 20% und waren fortan für unterschiedliche Bereiche im Unternehmen verantwortlich.
Fendis bekannte Zucca und Zucchino Muster gehen beide auf den legendären Karl Lagergeld zurück. Das Muster zweier ineinander greifender F setzt den Anfangsbuchstaben des Unternehmens in einen Muster Rapport. Zucca Canvas stellt dabei eine flächigere Variante des Musters dar, Zucchino Canvas zeigt eine feingliedrigere Version. Am häufigsten sind braune, fein glänzende Varianten, es gibt allerdings auch Fendi Taschen, deren Canvas beispielsweise grün oder blau sind.
Ja, kein anderer Name ausserhalb der Gründerfamilie ist so eng mit dem Label verbunden wie der Karl Lagerfeld. Von 1965 bis zu seinem Tod im Jahr 2019 war er Designer für Fendis Pelz- und Damenkollektionen. Auch wenn Karl Lagerfeld im Laufe der Jahre für viele unterschiedliche Unternehmen kreative Entwürfe zu verantworten hatte, war die Dauer der Zusammenarbeit beider Parteien einmalig. Auf Kalt Lagerfeld geht auch der erste Entwurf von Fendis Paquin Muster zurück. Das gold- und dunkelbraune Streifenmuster wurde bereits 1983 vorgestellt und zählt nach wie vor zu den Erkennungszeichen des Hauses.
Prüfe zunächst das Muster der Tasche und stelle sicher, dass es dem originalen Zucca- oder Zucchino-Musterrapports entspricht. Das charakteristische Fendi-Monogramm besteht aus zwei ineinandergreifenden „F“, von denen eines gespiegelt bzw. auf dem Kopf steht. Bei offensichtlichen Fälschungen wird anstelle des „F“ häufig ein „L“ oder eine ungenaue Nachbildung verwendet.
Achte anschliessend auf die Hardware. Sämtliche Metallteile sollten sauber verarbeitet sein und Gravuren des Markennamens aufweisen. Repliken zeigen häufig unsaubere Details an Ringen, Karabinern oder Reissverschlüssen. Fehlen die Gravuren vollständig, ist dies ein starkes Indiz für eine Fälschung.
Fendi-Taschen aus originalem Zucca-Canvas enthalten einen Seidenanteil und zeichnen sich durch eine besonders robuste, formstabile Haptik aus. Imitationen wirken meist weicher oder ungewöhnlich flexibel und bestehen häufig aus minderwertigeren Materialien.
Kontrolliere ausserdem das Innenfutter. Authentische Modelle besitzen in der Regel ein braunes Futter, während Fälschungen häufig abweichende Farben — etwa Grün — aufweisen. Bei Repliken ist das Futter zudem oft lediglich verklebt oder es zeigen sich ungleichmässige Nähte. Originale Fendi-Taschen überzeugen hingegen durch präzise, gleichmässige Nahtverläufe.
Schliesslich solltest du im Inneren die Herkunftskennzeichnung „Made in Italy“ finden. Weicht die Angabe ab oder fehlt sie vollständig, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Fälschung auszugehen.