“Happiness is the secret to all beauty”
Das Modell mit der wohl grössten Strahlkraft dürfte Diors Lady Dior sein. Die Tasche wurde 1994 vorgestellt und entpuppte sich schon bald als Kassenschlager. Auch Stars und Sternchen folgten dem Ruf des französischen Traditionsunternehmens.
Ein weiteres Modelle mit einem hohen Wiedererkennungswert ist der von John Galliiano entworfene Saddle Bag.
Auch die Dionysus ist sehr beliebt: mit dem Tigerkopf-Verschluss ist sie ein wahrer Hingucker.
Der Name geht auf Diana, Princess of Wales zurück.
1995 schenkte die damalige französische First Lady Bernadette Chirac der Prinzessin bei einem Paris-Besuch eine neu entworfene Dior-Handtasche. Prinzessin Diana trug sie danach sehr häufig — bei offiziellen Terminen, auf Reisen und sogar zu Abendveranstaltungen. Fotos davon gingen um die Welt, und die Tasche wurde plötzlich extrem begehrt.
Ursprünglich hatte das Modell noch keinen offiziellen Namen. Da es jedoch so stark mit Lady Diana verbunden wurde, benannte Dior die Tasche 1996 ihr zu Ehren in „Lady Dior“ um.
Typische Merkmale sind der Tasche sind das gesteppte Cannage-Muster (inspiriert von den Stühlen aus Dior-Modeschauen) und die Anhänger mit den Buchstaben D-I-O-R.
Beim Oblique Canvas handelt es sich um ein Monogramm-Textil.
Es ist also kein Leder, sondern ein fest gewebter Stoff (Canvas), auf dem sich das bekannte, sich wiederholende Dior-Schriftmuster befindet.
Das Muster wurde 1967 vom damaligen Dior-Designer Marc Bohan entworfen.
Die schräg angeordneten (→ „oblique“ = schräg) Dior-Buchstaben bilden ein durchgehendes Monogramm — ähnlich wie bei anderen Luxusmarken, die ein wiedererkennbares Logomuster verwenden.
Taschen von Dior zeichnen sich vor allem durch ihr zeitloses Design und ihren hohen Wiedererkennungswert aus. Typisch sind klare, strukturierte Formen sowie markante Details wie die Cannage-Steppung, der D-I-O-R.-Anhänger, das CD-Logo oder der Oblique-Canvas. Viele Modelle – etwa die Lady Dior – sind über Jahre hinweg nahezu unverändert geblieben und gelten deshalb als Modeklassiker. Zudem werden die Taschen aus hochwertigen Materialien gefertigt und sorgfältig verarbeitet, wodurch sie langlebig sind und lange ihre elegante Form behalten.
Taschen von Dior zeichnen sich durch hochwertige Materialien und eine sehr präzise Verarbeitung aus. Bereits die Materialqualität gibt daher oft einen ersten Hinweis: Leder fühlt sich fest und gleichmäßig an, Nähte sind sauber gesetzt und Metallteile wirken schwer und sorgfältig gearbeitet. Bei vielen Fälschungen wird dagegen an Material und Verarbeitung gespart.
Es gibt zudem einige konkrete Merkmale, die bei einer echten Lady Dior Tasche auffallen. Die Buchstaben-Anhänger hängen nicht völlig frei, sondern sind stabil befestigt und klirren daher nicht laut. Der Innenraum ist stets mit einem Stoff im typischen Cannage-Muster ausgekleidet; abweichende Futterstoffe sind ein häufiges Zeichen für eine Fälschung.
Bei Modellen aus dem Oblique-Canvas sollte ausserdem das Monogramm genau betrachtet werden. Das Muster ist beim Original exakt ausgerichtet und wiederholt sich gleichmässig, während Kopien häufig kleine Verschiebungen oder ungenaue Abstände zeigen.
Im Inneren befindet sich ausserdem ein Code, der Produktionsort und Herstellungszeitraum angibt.
Ja, die meisten Taschen von Dior besitzen im Inneren ein Lederlabel, auf dessen Rückseite ein individueller Date Code eingeprägt ist. Bei neueren Modellen ist dieses kleine Etikett rundum fest vernäht, während es bei älteren Taschen – insbesondere vor den 1990er-Jahren – häufig nur mit einer einzelnen Naht befestigt wurde. Die Prägung kann farblos, silbern oder goldfarben sein und sollte stets sauber, klar lesbar und ohne Überlagerungen wirken. Typisch sind ausserdem leicht abgerundete Ecken, exakt gesetzte Nähte und eine mittig platzierte Beschriftung.
Die Schrift ist auf zwei bis drei Zeilen begrenzt: Sie enthält den Namen des Gründers Christian Dior sowie in Grossbuchstaben „PARIS“. Teilweise steht darunter zusätzlich das Herstellungsland, etwa „MADE IN ITALY“ oder „MADE IN SPAIN“.
Seit wann Dior Date Codes verwendet, lässt sich nicht eindeutig festlegen; man geht jedoch davon aus, dass sie etwa ab 1997 eingeführt wurden. Daher existieren frühe Modelle – beispielsweise ältere Lady-Dior-Taschen – auch ohne solchen Code.
Der Code gibt Auskunft über Produktionsort und Herstellungsdatum.
Bei einem Beispiel wie 16-BO-0133 steht „BO“ für den Fertigungsort. Aus den Zahlen lassen sich Monat und Jahr ablesen: Die erste und dritte Ziffer ergeben den Monat, die zweite und vierte das Produktionsjahr – in diesem Fall März 2013.
Neuere Codes enthalten meist Bindestriche. Formate wie RU 0928 kommen ebenfalls vor und sind auf die Zugehörigkeit zum LVMH-Konzern zurückzuführen; sie werden nach demselben Prinzip gelesen (hier: Februar 1998), jedoch ohne Bindestriche.
Wichtig ist ausserdem: Der Date Code ist nicht mit der Seriennummer zu verwechseln. Diese befindet sich auf der Echtheitskarte und bezeichnet lediglich das jeweilige Modell der Tasche.